Vorbeugen statt heilen sowie Emissionen durch Effizienz vermindern

Die diesjährigen Suisse Tier-Themen «Umwelt & Klima» sind auch bei uns aktuell. Die Erhaltung von gesunden Tieren & die Futtereffizienz stehen dabei im Fokus. Gerne informieren wir Sie über unsere Hauptthemen an der Suisse Tier an unserem Stand A 402.

Pansenstabile Aminosäuren

Durch die Ergänzung von pansenstabilen Aminosäuren kann der Rohproteingehalt in der Ration von Milchkühen gesenkt und somit Ressourcen und Kosten eingespart werden. Pansenstabile Aminosäuren ermöglichen einen gezielten und effizienten Einsatz in der Ration. Dies resultiert in geringeren N-Verlusten (tiefere Harnstoffwerte) und gesünderen Tieren. Besonders die Leber profitiert von niedrigeren Rohproteingehalten und wird weniger belastet. Folglich läuft der Stoffwechsel reibungsloser und die Fruchtbarkeit erhöht sich.

Allrounder BioAktiv

BioAktiv Produkte sind vielfältig einsetzbar, sei es bei Gülle, Mist & Kompost, für alle Tierarten sowie bei Acker- und Spezialkulturen. Die Förderung der aeroben Bakterien unterstützt die Verrottung von Gülle und Mist. Ein aufgewerteter Hofdünger sowie geringere Ammoniak-Emissionen im Stall und beim Ausbringen sind die Vorteile. Als angenehmer Nebeneffekt nimmt auch die Geruchsbelastung ab. Gerne unterstützen wir Sie mit unserem Messgerät, um das Stallklima hinsichtlich der Ammoniak- und Methanemissionen zu prüfen. Die Pflanzenbehandlung zeigt sich in robusteren und vitaleren Pflanzen. Die Förderung der Bodenaktivität und der Humusbildung sind dabei zentral.

An der Messe profitieren Sie beim Produkt BioAktiv Kombipaket Kälber von einer Messeaktion.

Mycotoxine

Ein ständiger Begleiter der Nutztierhaltung sind Mycotoxine. Wir zeigen auf, welche Punkte zu beachten sind und bieten Ihnen Lösungen von der Analyse bis zur Bekämpfung. Um Mycotoxine effizient bekämpfen zu können, bedarf es einer genauen Analyse der wichtigsten Mycotoxine. Anschliessend gilt es, die richtige Lösung zu eruieren und entsprechend den Bedingungen auf dem Betrieb anzupassen. Unser Sortiment umfasst verschiedene Lösungen mit unterschiedlichen Komponenten. Somit können die Bedürfnisse gezielt abgedeckt werden. Bei Verdacht auf Mycotoxine sollte frühzeitig reagiert und präventiv gehandelt werden. Die negativen Auswirkungen einer Mycotoxinaufnahme übers Futter (oder auch Stroh) sind schnell deutlich kostenintensiver als eine gute Prävention. Zudem kann die Tiergesundheit erhalten werden.

Für weitere Infos zu unseren Hauptthemen und zu anderen Produkten besuchen Sie unser Austellerprofil der Suisse Tier oder kontaktieren Sie uns direkt. Gerne empfangen wir Sie an unserem Stand A 402 in der Halle 4.

Mycotoxine im Futter – Risiken und Bekämpfungsstrategien

Pilze sind in der Natur weit verbreitet. Sie produzieren unzählige Stoffwechselprodukte und sind äusserst heterogen. Ebenso unterschiedlich und je nach Ausgangslage weit verbreitet sind die produzierten Mycotoxine. Verschiedene Schimmelpilze produzieren diese sekundären Stoffwechselprodukte und beeinträchtigen bei der Fütterung (Futtermittel, Stroh, Raufutter) Gesundheit und Leistung der Tiere. Mycotoxine entstehen auf dem Feld oder bei der Lagerung. Einmal vorhanden, können sie durch keine entsprechende Behandlung (Erhitzung, Reinigung, etc.) des Futters entfernt oder unschädlich gemacht werden. Darum sollte das Hauptaugenmerk auf der Prävention liegen. Bei Verdacht oder entsprechenden Umweltbedingungen wie im aktuellen Jahr, sollten zur Sicherheit Analysen von Futterproben gemacht werden.

Mycotoxine - Typen und Auswirkungen

Das Hauptproblem entsteht durch die zwei Mycotoxine Zearalenon (ZEA) und Deoxynivalenol (DON). Beide werden durch Fusarien und auf dem Feld, vor allem bei Mais und Getreide, gebildet. Grundsätzlich kann davon ausgegangen werden, das nie nur ein oder wenige Mycotoxine vorhanden sind. Es ist stets ein vielfältiger Mix mit unterschiedlichen Mengen vorhanden. Die toxischen Effekte der einzelnen Mykotoxine verstärken sich gegenseitig zum Teil erheblich. Sie haben einen synergistischen Effekt, also ergibt 1+1 nicht zwei, sondern fünf oder zehn.

Die Auswirkungen sind sehr unterschiedlich und z.T. schwierig zu eruieren. Man spricht hier auch vom Eisbergmodell, die sichtbare Spitze macht nur einen Bruchteil der effektiven Belastung aus. Wichtig in diesem Zusammenhang sind die Zeitdauer und die Menge der Aufnahme. Nehmen Tiere über einen längeren Zeitraum stetig Mycotoxine zu sich, so entstehen erhebliche Einbussen in der Leistung und in der Gesundheit. Typische Auswirkungen sind eine verschlechterte Fruchtbarkeit, Reduktion der Futteraufnahme, ein geschwächtes Immunsystem, schlechtere FV und tiefere Leistungen. Dies führt bei Schweinen z.B. zu einer tiefen NRR oder niedrigen TZ, sowie bei Milchvieh z.B. zu tieferen Milchinhaltsstoffen, einem gestörtem Pansenmilieu oder zu hohe Zellzahlen.

Bekämpfung
Wie eingangs erwähnt, stellt die Prävention die beste Massnahme zur Bekämpfung dar (Sortenwahl, Fruchtfolge, Bodenbearbeitung, Mycotoxinmonitoring, etc.). Allerdings lässt sich nicht immer alles kontrollieren und planen. Gerade in diesem Jahr mit z.T. langen, nassen Perioden und schlechten Wachstumsbedingungen für die Pflanzen, erschwerte Strohernte, Hagelschäden an Getreide und Mais, sowie z.T. Auswuchsgetreide, ist die Mycotoxinbelastung teilweise erhöht und über den Grenzwerten.
Die Auswirkungen von Mycotoxinen können mit speziell dafür konzipierten Zusätzen vermindert werden. Die Wirkung beruht hauptsächlich auf den Mechanismen binden und inaktivieren. Sinnvollerweise werden hier je nach «Hauptmycotoxin» verschiedene Produkte oder Kombinationen angewendet. Zudem sollte das Immunsystem, resp. die Verdauung der Tiere unterstützt werden. Somit können nicht nur die negativen Auswirkungen der Mycotoxine unterbunden, sondern zusätzlich die Abwehrkraft der Tiere gestärkt werden.

Produkte

Wir arbeiten im Bereich Mycotoxinmanagement mit verschiedenen Produkten. Diese sind sowohl der Art der Mycotoxine wie auch der Tiergattung angepasst. Auf jeden Fall lohnt sich eine genau Betrachtung des Problems, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Die Folgekosten einer erhöhten Mycotoxinbelastung sind schnell um ein Vielfaches höher als eine gezielte Bekämpfung des Problems. Gerne beraten wir Sie, um eine optimale Lösung zu finden.

Weniger Stress – höhere Futteraufnahme & mehr Tierwohl

Verschiedene Umwelteinflüsse führen bei Nutztieren immer wieder zu Stresssituationen. Der Geburtsprozess, starke Hitzeperioden, Temperaturschwankungen und Futter – oder Stallumstellungen. Die Liste ist lang und vielfältig. Häufig sind die Folgen eine verminderte Futteraufnahme, Verhaltensstörungen, schlechtere Fruchtbarkeit und tiefere Leistungen. Der Einsatz des Produkts VeO kann diese negativen Folgen von vielen Faktoren unterbinden und das Tierwohl steigern.

Das Produkt VeO, als Farmpack-Mischung & flüssig erhältlich, wirkt gezielt übers Hirn. Durch die olfaktorischen Rezeptoren (Geruch & Geschmack) in der Hirnanhangsdrüse, wird die Übertragung der Stressbotschaft vermindert. Im Gegenzug wird der Appetit gesteigert. Diese zwei Faktoren sind immer gegenläufig. Das heisst, je mehr Stress, desto weniger Appetit. Durch die Verminderung der Stressbotschaft kann somit die Futteraufnahme in Stresssituationen verbessert werden. Die weiteren negativen Folgen werden somit stark vermindert und fördern somit nicht nur die Leistung und Vitalität der Tiere, sondern auch das Tierwohl. VeO ist in allen Nutztierkategorien praxiserprobt und kann durch seine vielfältigen Einsatzmöglichkeiten überzeugen.

Bekannte Beispiele für Verhaltensstörungen infolge von Stress wie Kannibalismus bei Schweinen, Federpicken bei Geflügel oder Unruhe bei Mastmunis können vermindert oder sogar eliminiert werden. Als weiteres Beispiel können die Gewichtsverluste von Mutterschweinen in der Laktation durch die erhöhte Futteraufnahme reduziert werden, dies hat nicht nur positive Auswirkungen auf Körperkondition und Fruchtbarkeit der Mutterschweine, sondern ebenso einen positiven Effekt für die Ferkel. Sie profitieren von einer erhöhten Milchproduktion. Ein zunehmend wichtiger Stressfaktor ist der Hitzestress. Sowohl bei Milchkühen als auch bei Schweinen und Geflügel kann die tiefere Futteraufnahme infolge des Hitzestresses kompensiert werden. Somit werden die Leistungsdepressionen während Hitzeperioden reduziert.

Damit das Produkt seine bestmögliche Wirkung entfalten kann, müssend die Tiere möglichst lange mit dem Produkt in Kontakt stehen, also z.B. über die TMR oder in der Futtersuppe. Für weitere Infos zum Einsatz und Wirkungsweise können Sie uns gerne kontaktieren.

Ihr NAVETA-Team

Wie Sie die Klauengesundheit Ihrer Tiere sicherstellen

Die Klauengesundheit bei Milchkühen ist ein wesentlicher Faktor für die Wirtschaftlichkeit. Sie ist nicht nur direkt für Abgänge verantwortlich, sondern auch indirekt. Zum Beispiel fressen Kühe mit Klauenbeschwerden weniger und haben somit ein erhöhtes Risiko für Ketose und auch Azidose.

Die Gründe für Klauenprobleme
Die Klauengesundheit ist ein zentrales Element für eine gesunde und wirtschaftliche Milchviehherde. Abgänge wegen Fundamentproblemen gehören zu den Top-3 der Abgangsgründe. Viele Probleme treten zudem nur unterschwellig auf und verursachen laufend Einbussen in der Leistung und auf gesundheitlicher Ebene. Dies zieht dann weitere Probleme, wie z.B. Fruchtbarkeits- oder Verdauungsprobleme nach sich. Die Gründe für Klauenprobleme sind so vielfältig wie die Betriebe selbst. Sie entstehen meist durch mehrere Faktoren wie Azidose, Spurenelement- und Vitaminmangel, feuchter & schmutziger Untergrund (Weide oder Stall), Verletzungen oder als Folge von sonstigen Entzündungen und Infektionen. Darum muss die Klauengesundheit grundsätzlich auf allen Ebenen beachtet werden (Hygiene, Fütterung, Haltung, Management etc.).

Wie wirkt das Vitamin Biotin?
Als wichtiger Inhaltsstoff im Futter wird das Vitamin Biotin für eine gute Klauengesundheit eingesetzt. Biotin kann dem Mineralstoff zugesetzt oder als Bolus verabreicht werden. Beim Letzteren besteht ein Vorteil darin, dass die Abgabe sicher und beständig erfolgt.Biotin wirkt sich vor allem positiv auf das Ballenhorn aus. Die Festigkeit des nachwachsenden Hornes wird merklich gesteigert und bietet somit einen optimalen Schutz. Nebst den positiven Effekten auf die Klauengesundheit unterstützt Biotin auch die Milchproduktion. Der Einsatz von Biotin ist nicht zuletzt deshalb besonders im höheren Leistungsbereich zu empfehlen. Obwohl die Kühe das Vitamin auch selbst über die Pansenmikroben synthetisieren, deckt diese Menge den Bedarf nicht immer (vor allem bei Pansenazidose) genügend ab. Der Einsatz sollte deshalb optimalerweise nach dem Abkalben erfolgen, um die Milchkühe in dieser heiklen Phase zu unterstützen. Allerdings kann der Bolus auch vor dem Weidebeginn im Frühling, bei Futterumstellungen oder bei der Klauenpflege verabreicht werden.

Wie erwähnt besteht die Möglichkeit, den Bedarf an Biotin über einen Bolus zu decken. Aus diesem Grund haben wir den Bolus Bolutech Heel 2.0 ins Sortiment aufgenommen. Dieser Bolus zeichnet sich durch sein zweistufiges Abgabeverfahren aus. Ein Teil des Bolus wird innerhalb der ersten 24 Stunden freigegeben und dient zusätzlich der schnellen Unterstützung des anti-oxidativen und anti-inflammatorischen Systems. Pflanzliche Wirkstoffe (u.a. Traubenkerne & Thymian), Zink und Vitamine (Vit. E & C und Biotin) werden der Kuh so zugeführt. In einer zweiten Phase wird Biotin und Zink über ca. 150 Tage lang kontinuierlich abgegeben und sorgt somit für eine sichere Aufnahme der Wirkstoffe.

Sau-stark in die Säugezeit

Die Transitphase ist eine der wichtigsten Phasen im Produktionszyklus der Muttersau. Zum einen benötigen die Ferkel immer mehr Nährstoffe und zudem muss die Verdauung der Sau auf die Laktation vorbereitet werden. Damit die Verdauung über das Abferkeln in Schwung bleibt, gibt es verschiedene Lösungen. Eine davon ist die gezielte Supplementierung mit Wirkstoffen, welche einen positiven Effekt auf die Futteraufnahme und die Verdauung haben.

Stallwechsel, Futterumstellung, verändertes Klima, Vorbereitung aufs Abferkeln – dies sind einige Faktoren, welche die Transitphase zu einer Herausforderung machen. Jeder dieser Faktoren führt, oder kann, zu Stress führen. In den vermehrten, starken Sommerperioden kommt zusätzlich noch der Hitzestress dazu. Im Allgemeinen führt Stress zu einer Verringerung der Futteraufnahme, zu Störungen der Verdauung und zu anderen ernährungsphysiologischen Problemen wie z.B. erhöhter oxidativer Stress. Um diese Stressfaktoren möglichst gering zu halten, empfiehlt es sich, während der Transitphase der Fütterung eine erhöhte Aufmerksamkeit zu schenken und vorbeugende Massnahmen zu ergreifen.  

Zu diesem Zweck kann das Produkt Top Transit eingesetzt werden. Es vereint mehrere Wirkstoffe in einem Produkt und soll den Start in die Laktation möglichst optimal gestalten. Die Inhaltsstoffe fördern u.a. die Faserverdauung und beugen somit möglichen Verstopfungen vor. Dies wiederrum verringert das Risiko eines erhöhten Aufkommens von pathogenen Keimen im Dickdarm. Verschiedene pflanzliche Komponenten unterstützen eine reibungslose Verdauung, Futteraufnahme, Nährstoffeffizienz und -aufnahme. Eine gute Verdauung zeigt sich z.B. durch eine wesentlich frühere erste Kotausscheidung nach dem Abferkeln. Abgerundet wird das Produkt mit einem speziellen Wirkstoff auf pflanzlicher Basis, welcher die Reaktion auf Stress abschwächt. Dies ergibt sich durch die Wechselwirkung von Stress und Appetit, welche über die Hirnanhangsdrüse gesteuert wird. Je weniger Stress, desto höher die Futteraufnahme.

Durch die Synergien der Wirkstoffe wird ein breites Spektrum von positiven Effekten erreicht. Dadurch ergibt sich die Möglichkeit, Probleme zu verhindern oder zumindest so weit zu reduzieren, dass die Auswirkungen auf die Verdauung, Kolostrumqualität (Stress vermindert die Qualität des Kolostrums) und später die Milchproduktion in einem akzeptablen Rahmen gehalten werden können.

Eine optimale Transitphase und folglich eine dementsprechend gute Laktation unterstützen nicht nur die Aufzuchtleistung, sondern auch den nächsten Zyklus der Sauen. Eine gute Verdauung und konstant hohe Futteraufnahme verhindern ein zu starkes abmagern und erleichtern eine erfolgreiche Besamung für einen weiteren vitalen Wurf. Ob als Leistungsförderung, Versicherung oder zukunftsorientierte Investition für die nächste Laktation, der Nutzen einer optimalen Transitphase kann nicht hoch genug eingestuft werden.

Einen schönen Frühling und gute Gesundheit wünscht Ihnen das Naveta-Team       

Piglet Protector erhöht die Überlebenschance bei untergewichtigen Saugferkeln

Die Hauptursachen für die frühe Ferkelsterblichkeit sind u.a. der fehlende Immunschutz und die geringen Energiereserven der frischgeborenen Saugferkel. Daher ist eine ausreichende Kolostrumaufnahme sofort nach der Geburt entscheidend. So können die Ferkel ihre passive Immunität entwickeln. In der Praxis haben besonders leichte Ferkel eine zu niedrige Immunglobulin-Konzentration im Blut. Gründe hierfür können sein:

  • Tiefe Konzentration von Immunglobulinen im Kolostrum (besonders bei Jungsauen)
  • Abnehmende Fähigkeit der Darmwand die Immunglobuline zu absorbieren
  • Lebensschwache Ferkel und Konkurrenz um das Kolostrum (grosse Würfe)

Piglet Protector wurde entwickelt, um Saugferkeln spezifische Inhaltsstoffe zur Verfügung zu stellen, die für eine optimale Entwicklung nötig sind. Das passive Immunsystem wird von Immunglobulinen unterstützt, während mittelkettige Fettsäuren hochverfügbare Energie bereitstellen. Erstere müssen möglichst schnell nach der Geburt aufgenommen werden, damit sie in ausreichender Menge über die Darmwand absorbiert werden können. Die Energie wird vor allem für den Erhalt der Körperwärme verwendet. Darum ist es unerlässlich den Ferkeln einen angepassten Temperaturbereich zu gewährleisten. Probiotika fördern die Entwicklung einer gesunden Darmflora und die Verdaulichkeit von Nährstoffen. Durch die verschiedenen Arten von positiven Bakterien wird ein breites Wirkungsspektrum geschaffen. Eine stabile Darmflora fördert zudem auch immer ein aktives Immunsystem. Vitamine und Spurenelemente machen die Saugferkelpaste zu einer ausgewogenen Vervollständigung des Kolostrums.

Nutzen der Saugferkelpaste:

  • Eine positive Darmflora wird etabliert
  • Die passive und aktive Immunität wird unterstützt
  • Eine hochverfügbare Energiequelle wird bereitgestellt
  • Bessere Aufzuchtwerte werden erreicht

Der Piglet Protector überzeugt durch seine einfache und sichere Anwendung in der Praxis.

Optimale Startbedingungen für Kälber

Frischgeborene Kälber kommen ohne ausgebildetes Immunsystem zur Welt. Daher ist es sinnvoll, die Kälber gezielt zu unterstützen und mit Immunglobulinen angereicherten Pasten zu versorgen. Der Vorteil dieser Pasten liegt darin, dass zusätzlich zu den Immunglobulinen auch Probiotika, Vitamine und Spurenelemente verabreicht werden können. Durch die Verabreichung der Paste werden somit mehrere positive Effekte erreicht.

Zur Stärkung der Immunität eignet sich die Paste Calf Protector. Diese enthält neben mehreren Probiotika u.a. auch wertvolle Immunglobuline. Diese werden durch hochqualitatives Kolostrumpulver geliefert. Immunglobuline werden durch die Darmwand absorbiert und fördern dadurch die Immunität der Kälber. Der Aufbau des passiven Immunsystems in den ersten Lebenstagen ist von entscheidender Bedeutung für den weiteren Lebensverlauf. Wichtig ist, dass die Paste in den ersten Lebensstunden verabreicht wird, da die Durchlässigkeit der Darmwand schnell abnimmt und somit weniger Immunglobuline aufgenommen werden können. Bei schwächeren Kälbern lohnt sich eine zweite Gabe nach ca. 6-12 Stunden. Natürlich ist ein gutes Kolostrummanagement für eine gute Kälbergesundheit unerlässlich. Durch die Verabreichung der Paste kann dies aber unterstützt und gezielt ergänzt werden.

Der Calf Protector enthält ebenfalls Vitamine, Spurenelemente und Energiequellen zur Stärkung der Kälber. Durch die Kombination mit Probiotika wird die Darmflora positiv beeinflusst und die Entwicklung eines gut ausgebildeten Immunsystems gefördert. Durch die verschiedenen Bakterien werden mehrere Wirkungsweisen kombiniert und der Nutzen für die Kälber maximiert.  Da der Darm das wichtigste und grösste Immunorgan darstellt, ist er neben den Verdaulichkeitseigenschaften von sehr hoher Bedeutung. Daher ist es für Kälber doppelt wichtig dieses Organ von Geburt an zu stärken. Durch eine stabile Darmflora bleiben die Kälber gesund und können das volle Leistungspotential ausschöpfen.

Gerne informieren wir Sie über weitere Produkte für Kälber in unserem Sortiment, um spezifische Lösungen für Ihren Betrieb zu finden.

Ihr NAVETA-Team

BioAktiv Professional Kalb

BioAktiv – Aktiv zu Ihrem Erfolg

BioAktiv Produkte werden durch ein komplexes Bioresonanzverfahren hergestellt. Die Produkte werden je nach Einsatz und Tierkategorie spezifisch bearbeitet.

Die wichtigsten Eigenschaften in der Tierernährung sind die positiven Folgen auf das Immunsystem und die Darmflora der Tiere. In der Anwendung bei Gülle, Pflanzen und Kompost liegt der Hauptnutzen in der Förderung der aeroben Bakterien.

BioAktiv Kombipaket Kälber

BioAktiv Professional Kälber Vital ist eine Paste und wird den Kälbern in den ersten vier Lebenstagen jeweils täglich einmal vor dem Tränken verabreicht.

Die Inhaltsstoffe der Paste sind vielfältig und spezifisch erlesen. Die verschiedenen ätherischen Öle haben zum einen eine positive Wirkung auf die Darmflora, da sie pathogene Keime hemmen, resp. z.T. bekämpfen und anderen die Sauflust nachhaltig stärken. Eine stabile und ausgewogene Darmflora trägt wesentlich zum Erhalt und Aufbau des Immunsystems bei. Der Darm ist für das Immunsystem das wichtigste Organ und muss deshalb besonders in den ersten Lebenstagen geschützt und gestärkt werden. Die zusätzlich enthaltenen Kräuter (z.B. Eichenrinde und Thymian) sollen die Gesundheit der Lunge, resp. des ganzen Atmungstraktes positiv beeinflussen. Die Lunge ist ca. nach einem Jahr fertig ausgebildet. Zudem ist sie beim Wiederkäuer im Verhältnis zur Körpergrösse eher klein, dies verstärkt die Wichtigkeit einer zu 100 % intakten Lunge zusätzlich.

BioAktiv Professional Salis Kalb wirkt durch seine natürlichen Inhaltsstoffe unterstützend auf die Verdauung der Kälber. Es verbessert die Stallluft sowie das Tierwohl und steigert die Widerstandskraft und Stressresistenz der Tiere. Das Produkt Salis Kalb hat zum Ziel, das Immunsystem weiterhin positiv zu beeinflussen. Wie bereits oben erwähnt, wird dies durch die Stabilität und Ausgewogenheit der Darmflora erreicht. In Bezug auf das Stallklima wirkt das Produkt über die Förderung der aeroben Bakterien. Durch die «Behandlung» über das Tier, wird somit zusätzlich indirekt die Gülle behandelt. Dadurch wird das Stallklima beeinflusst, da weniger Ammoniak-Emissionen entstehen.

Das Produkt Kombipaket Kälber beinhaltet sowohl die Paste wie auch das Produkt Salis Kalb zur Einmischung über die Milch. Der Träger ist sehr gut löslich und kann ohne Probleme in der Milch aufgerührt oder über den Milchautomaten beigemischt werden. Gerne können Sie sich bei uns auch über die weiteren Produkte von
BioAktiv informieren.  Die Produkte werden bereits seit Jahren in der Praxis eingesetzt. Gerne können Sie bei uns Referenzen zu allen Einsatzbereichen nachfragen